Allgemeines

Standard- und Lateintanz kennen und können die meisten. Doch die Großeltern dieser Tänze sind wieder auf dem Vormarsch.

Schon seit einigen Jahren zeichnet sich ein klarer Trend der mit einer „back to the roots“-Mentalität einhergeht.

 

 

Was ist Swing?

Swing ist ein Rhythmus, der sich aus Afro-Rhythmen und Marschmusik bildete, und in allen älteren Formen der Jazzmusik vorherrscht. Der Tanz entstand in den 1920er Jahren in den großen Ballsälen New Yorks zur Musik der Big Bands, die die Jazzmusik zur orchestralen Swing-Musik weiterentwickelten.

Die Energie des Tanzes, die jazztypische Improvisation und die Offenheit für andere musikalische und tänzerische Einflüsse hat zu einem weiten Spektrum an typischen Bewegungselementen geführt, das sich bis heute weiter entwickelt und erweitert.

Die ursprüngliche Variante des Tanzes stammt aus dem Tanztempel Savoy Ballroom in New York und wurde als Lindy Hop oder Savoy-Style Swing bezeichnet. Bei der weiteren Verbreitung wurden Einflüsse anderer Tänze wie Shag aufgenommen.

 

Die bekannteste Variante ist der Hollywood-Style Swing. Er wurde vor allem für die Filmindustrie in Hollywood getanzt und heißt nach seinem ersten Vertreter auch Dean Collins Style. Es kam darauf an, möglichst viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, d. h. es wurden vermehrt Show-Elemente eingesetzt, der Tanz wurde extrovertierter und verlor viel von seinem ursprünglichen Charakter.

Zu den Swing-Tänzen gehören unter anderem der Lindy Hop, Charleston, Shag, Balboa, West Coast Swing, Boogie-Woogie, Cakewalk und Big Apple.

Ein weiterer Begründer des Lindy Hop ist Frankie Manning, ein 1914 in Florida geborener Tänzer und Choreograph. Er war vor allem für spezielle auffälige Figuren und seine einzigartige Interpretation des Shim Sham bekannt. Zudem wird ihm das erste Lindy Aerial zugeschrieben.

(Quelle: Wikipedia 15.4.2018)

Lindy Hop

Ein klassischer US-amerikanischer Tanz aus den 20ern, der gerade ein großes Revival erlebt. Aktuell gibt es in Europa jedes Wochenende Lindy Hop-Festivals mit mehreren Hundert Teilnehmern.

Lindy Hop hat einen witzigen Charakter und wird meistens zu Big Band Jazz getanzt.

Boogie Woogie

Der Boogie Woogie hatte den Lindy Hop nach dem 2. Weltkrieg in den USA zunächst in der Popularität überholt (allerdings wurde der Tanz “Rock’n’Roll” genannt).

Er wird in der Regel zu schnellerer Rock’n’Roll-Musik getanzt und war besonders in den 50ern beliebt.

Acrobatic Rock’n’Roll

Der moderne R’n’R ist als “Enkel” des Lindy Hop der jüngste Swing-Tanz. Er hatte seine Hochphase in den 70ern, als es in Italien sogar einen Kinofilm und eine Fernsehserie zu diesem Tanz gab.

Er ist besonders sportlich und dynamisch, und durch seine Akrobatiken darauf ausgelegt, das Publikum zu beeindrucken.

Ziele

Unsere Ziele sind Auftritte, Videos und Social Dance – konkrete Ergebnisse eben. Warum?

Social Dance

Unter Social Dance versteht man das freie tanzen mit wechselnden Tanzpartnern

Termine und Orte für Social Dance findet ihr unter FAQS

Persönliche Entwicklung

Es ist eine Herausforderung, vor Publikum aufzutreten: man muss psychisch Ruhe bewahren und konzentriert sein, anspruchsvolle Bewegungsabläufe abrufen und gleichzeitig eine körperlich anstrengede Tätigkeit ausführen.

Sportliche Entwicklung

Für einen eindrucksvollen Showtanz benötigen wir Kraft, Ausdauer, Körperbewusstsein und Beweglichkeit. Auch wenn das Training dadurch anstrengend wird – in der Gruppe und zur Musik fällt es oft leichter durchzuhalten

Tänzerische Entwicklung

Wir lernen Schritte, Figuren und Akrobatiken aus den verschiedensten Swing-Tänzen (vor allem Lindy Hop, Charleston und Boogie Woogie)

Alle Figuren und Sequenzen lassen sich sowohl als Choreographie ausführen, als auch im Social Dance einbauen

Fazit

Wir möchten uns als Tänzer/innen weiterbilden und unser Können erweitern, damit wir möglichst viel Erfahrung und Wissen aus unserem Formationstraining mitnehmen

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